Frühstück: Ein einfaches Brötchen vor der Linse

Es war an einem Sonntag. Der Blick in den Kühlschrank sagt mir, dass ich noch mal hätte einkaufen gehen müssen, um mir ein vielseitiges und leckeres Frühstück zuzubereiten. Genügsam greife ich nach den Eiern und dem Käse, der Weg zum Bäcker ist nicht weit. Ich improvisiere und koche weiche Eier ab (fünfeinhalb Minuten in kochendem Wasser), stelle den Ofen an und stelle den Käse bereit. Die Eier sind fertig und ich schneide Scheibe für Scheibe auf die Brötchenhälften, Käse drüber und in den Ofen (5 Minuten bei 200°C). Fertig. Nach dem ersten Bissen wandert mein Blick zur Kamera. Spontan schießt es mir in den Kopf: Das möchte ich fotografieren, auf meinem Lieblingsstuhl. So wird mein Frühstück zum Model und ich genieße die Ruhe, wie jedes Mal, wenn ich meine Kamera in der Hand habe. Ich vergesse den leeren Kühlschrank, begnüge mich mit dem Bissen Brötchen im Mund und fotografiere. Ohne Schnick-Schnack, ohne Deko, ungestellt. Als ich mit dem Fotografieren fertig bin, gehe ich mit dem Teller zurück in mein Bett, kuschel mich ein und genieße das restliche und äußerst leckere Brötchen. Wie aus einer Not heraus ein Blogbeitrag werden kann, finde ich immer wieder wunderbar und am Ende hatte ich schließlich viel mehr davon als nur ein Frühstück.

Zutaten

zwei weich gekochte Eier
geriebener Käse
ein Brötchen

Randnotiz
Denn Beitrag wollte ich ursprünglich schon eine Woche eher schreiben, doch leider hat es mich mit einer fetten Erkältung erwischt, die nun langsam abklingt. Zudem habe ich zu meinem Job noch einen Nebenjob angefangen und bin zeitlich etwas mehr eingespannt. Zeit ist kostbar und die Einteilung davon eine Kunst für sich. Trotzdem nehme ich mir liebend gerne die Zeit, um meinen Blog mit Beiträgen, Bildern, Gedanken und Inspiration zu füllen, denn das soll der Blog für mich nach wie vor sein: Ein Ort der Ruhe, der Entfaltung und ein Ort für Leser, die sich gerne etwas aus meinen Worten und Gedanken mitnehmen.

Herzlichst und einen guten Appetit ♥ Caro