Bloggerbewusstsein: Selbstgemachtes Apfelmus mit einem Hauch Selbstreflektion

Ursprünglich wollte ich den Beitrag schon Mittwoch schreiben, dann Donnerstag und nun ist es Freitag. Es wäre ja auch zu schön, wenn immer alles laufen würde wie es uns gefällt oder wie wir es geplant haben. Den Anflug von Erkältung, den ich nun fast schon eine ganze Woche mit mir herum schleppe, hatte ich definitiv nicht geplant. Gestern lag ich dann am späten Nachmittag im Bett und wollte eingeigelt in meine Bettdecke, zugedröhnt mit Paracetamol und Kräutertropfen, nur noch, dass die Kopfschmerzen nicht schlimmer werden und ich mich endlich wieder fit fühle. Schreiben wollte ich in dem Zustand nicht. Nach knapp zehn Stunden Schlaf fühle ich mich nun besser und fitter als gestern Abend und bereit genug zumindest meine Grundgedanken zu diesem Beitrag rauszukramen und niederzuschreiben.

Selbstgemachtes Apfelmus. Es sollte weniger um Apfelmus gehen, als um die Tatsache, dass sich mein Leben durch das Bloggen etwas verändert hat. Ich habe mit dem Bloggen etwas gefunden, was ich gerne in meine Freizeit integriere und merke, dass sich mein Denken partiell dementsprechend anpasst: Ich habe noch zwei Äpfel. Daraus mache ich einen Beitrag! Also gibt es heute außerdem eine kurze Anleitung wie man Apfelmus zubereitet, denn als fructoseintoleranter Mensch vertrage ich Apfelmus (also allgemein gekochtes Obst) ganz gut und kann auf diese Weise trotzdem Obst essen 🙂 Also habe ich Apfelmus zubereitet mit:

zwei Äpfeln
etwas Zimt
200 ml Wasser
etwas Vanillezucker
1/2 Löffel Zucker
und einem Spritzer Zitrone

Das Ganze kommt dann, bis auf den Zimt, in einen Topf und wird ca. 15-20 Minuten auf kleiner Stufe gekocht. Ich habe währenddessen einen Deckel drauf. Dann wird es vom Herd genommen und mit einer Gabel zerdrückt. Auf diese Art sieht es auch noch wie selbstgemacht aus, weil zwischen dem Mus auch noch kleine Apfelstückchen vorkommen können. Der Zimt kommt anschließend dazu. Dazu kannst Du nun jeglichen Joghurt essen oder Pfannkuchen oder auch leckere Kartoffelpuffer zubereiten (hierzu habe ich noch kein Rezept). An die Kreativen: Wenn Du das Glas noch verzieren möchtest, kannst Du hier sehen wie das geht.

So sieht nun ein Mix aus Beitrag und Selbstreflektion aus. Wenn Du dir nun noch vorstellst, dass ein Sammelsurium aus Stoff, Kleber, ätherischen Ölen, Nadeln, Stiften,… auf meinem großen Schreibtisch das hauptsächliche Chaos in meiner Wohnung bestreitet, kannst Du dich schon auf den nächsten haus oder handgemacht-Beitrag freuen. Ich weiß nur, dass spätestens morgen hoffentlich alle Zutaten für mein selbstgemachtes Waschmittel da sind und ich eine Wahnsinnsfreude dabei haben werde es zuzubereiten, zu fotografieren und den Beitrag zu schreiben. Und wenn es doch mal nichts gibt was ich selbst herstellen, kochen oder zubereiten kann, bleibt immer noch Platz für Gedanken und Themen über die ich gerne schreiben möchte, auch wenn sie vielleicht nur mal kurz am Rand auftauchen.

Und nun gerne an die Blogger unter Euch: Wie betrachtet ihr Euren Blog? Wie würde Eure Selbstreflektion (als Blogger) aussehen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare ♥ Caro