Blogrevue #1: kraut & carotte – Rückblick oder wie ich zunächst gescheitert bin

Es ist Samstagabend und ich habe schon die ganze Woche überlegt über was ich diesen Sonntag gerne schreiben würde. Da es mir nicht an Ideen mangelt (die sprudeln ganz gut aus mir raus), habe ich mich für eine erste Blogrevue entschieden, um offen über Stolpersteine, Gutes, Schlechtes und das Bloggen an und für sich zu schreiben.

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kunsthaltig – der erste gescheiterte Blog
Die ersten drei Monate, seit ich mit dem Bloggen angefangen habe, sind vorbei. Naja, eigentlich ist es schon etwas länger, denn meinen ersten Blog habe ich im letzten November angefangen (thematisch hatte der Blog eine künstlerische Ausrichtung mit Kurzgeschichten, leckeren Rezepten, Zitaten, einzelnen Gedanken und Fotografien) und dann nach anderthalb Monaten gemerkt, dass ich nicht genau wusste wo ich damit hin möchte: Es fehlte etwas. Die Zutat dafür hatte ich nicht in meinem Küchenschrank und ich hätte sie wohl auch im vielseitigsten Supermarkt nicht gefunden. Trotz dass ich mich gerne künstlerisch auslebe, hat etwas gefehlt und ich habe mich schließlich verrannt: ein Haufen Chaos und ich wusste nicht genau wie ich das beseitigen konnte, also habe ich den Blog geschlossen.

kraut & carotte – die Anfängekraut & carotte Logo
Da ich vor dem Blogstart, wie es ansonsten bei vielen anderen Bloggern der Fall ist, nie Blogs gelesen hatte, hielt und hält sich mein Wissen über das Bloggen in Grenzen – ein Blog-Grünschnabel eben.
Natürlich habe ich hier und da Artikel über das Bloggen gelesen, das war’s aber auch schon. Den ersten Blog hatte ich erfolgreich gegen die Wand gefahren und die anfängliche Panik, dass das beim nächsten Blog wieder passieren könnte, war da, aber störte im Entwicklungsprozess nur wenig. Ich habe also reflektiert und überlegt was mir am Herzen liegt, was ich noch gerne in meiner Freizeit mache und was mich mit Freude erfüllt. Ich koche und backe gerne, mag Natürliches und die Natur, ich stricke und bin gerne kreativ tätig bzw. kreativ. Dazu versuche ich der Umwelt zuliebe bestmöglich nachhaltig zu leben, bin eher minimalistisch und lege keinen Wert auf einen verschwenderischen Lebensstil oder übermäßigen Konsum von Dingen, bei denen ich mir sicher bin, dass ich auch ohne sie glücklich und zufrieden leben kann. Also warum sollte ich nicht darüber bloggen?

Kategorien festlegen
Kategorie ist ein Wort an dem ich mich schon letztes Jahr im November gestoßen habe. Das Wort hat etwas Förmliches und etwas leicht Bürokratisches an sich. Schublade dagegen weniger. Auch wenn Schubladendenken eher negativ klingt, ist das Wort ‚Schublade‘ in meinen Augen trotzdem schöner als Kategorie. Da es mir schon beim letzten Blog ziemlich schwer gefallen ist trennscharf einzelne Themenbereiche festzulegen, wollte ich dieses Mal von vornherein thematisch weniger spezifisch sein, sodass ich nicht eingeschränkt bin, falls doch mal ein Blogbeitrag in eine andere Richtung geht. So sind dann die einzelnen Schubladen entstanden: hausgemacht, handgemacht mit ♥ und carotte.

Der Blogname
Der letzte Blog war schlussendlich ein pures Chaos: eben Kraut und Rüben. Kraut und Rüben? Klingt gut. Mal bei Google eingeben. Doof, da kommen schon Seiten, die so heißen. Was ist eine Rübe? Die sieht ja bisschen aus wie eine Möhre, also Karotte, ich heiße Caro, also dann eben kraut & carotte (mittlerweile fräulein carotte). Das mit der Karotte kam beim kreativen Entwicklungsprozess automatisch.
Vom eher zufälligen Finden des Blognamens abgesehen, ist es dennoch alles andere als leicht einen passenden Blognamen zu finden.

Und jetzt eine Frage an Euch: Habt ihr schon mal überlegt einen Blog zu starten? Und wenn ja, was spricht dafür und was dagegen? Schreibt gerne einen Kommentar oder eine Nachricht per Digitalpost. Falls ihr zu Euren Blog-Stolpersteinen oder auch anderen Blogthemen Fragen habt, antworte ich sehr gerne.

Herzlichst ♥ Caro